
Gymnasium Appenzell
Projektbeschreibung
Der bestehende Kappellentrakt wirkte städtebaulich als abweisender Annexbau. Mit der Umnutzung dieses Gebäudeteils wurde dem Gymnasium ein neues Gesicht zum Strassen- und Eingangsbereich gegeben. Der Baukörper wurde geöffnet und auch der Zugangshof wurde architektonisch aufgewertet. Mit der Auslichtung der best. Gebäudestatik liess sich eine lineare Befensterung umsetzen. Die horizontale Fassadengliederung verleiht dem Baukörper Leichtigkeit, die höhen- und materialmässige Anlehnung an die bestehenden Gebäude ermöglicht eine gute Integration im bestehenden Kontext. Selbstbewusst und doch integriert, nach aussen hin offen und trotzdem von einer angemessenen Geschlossenheit steht der Baukörper für eine moderne, zeitgemässe Entwicklung der Schule. Die durchgehend gestaltete Erdgeschoss-Abwicklung von Klosterkirche, Friedhofmauer und Anlieferung via Mensa bis Haupteingang bildet die Nahtstelle zwischen der Schule und dem angrenzenden öffentlichen Raum. Mensa und Schulzimmer öffnen sich zum Eingangsplatz und zur Strasse hin, was dem introvertierten Charakter der bestehenden Schulanlage angemessen entgegenwirkt.
Steckbrief
Jahr
Bauträgerschaft
Bau- und Umweltdepartement Kanton AI
Kategorie
Öffentliche Bauten
Einblicke




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